Hellste-Koepfe. Die deutsche Röntgengesellschaft – Porträt einer Fachgesellschaft.
Wir planen Wartungsarbeiten am 12. April 2010 in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

Essay

Die deutsche Röntgengesellschaft – Porträt einer Fachgesellschaft Als im Jahr 1905 – noch zu Lebzeiten Wilhelm Conrad Röntgens – in Berlin der erste wissenschaftliche Kongress die Entdeckung des Würzburger Physikers diskutierte, war die Aufbruchsstimmung unter den Wissenschaftlern mit Händen greifbar. In ganz Deutschland und Europa wandten sich Ärzte, Physiker, Chemiker diesem neuen wissenschaftlichen Universum zu, das Röntgen aufgetan hatte. Kein Jahr war seit Entdeckung der X-Strahlen vergangen, in dessen Verlauf nicht die Wissenschaft neue Anwendungsmöglichkeiten erschlossen hätte.

Wilhelm Conrad Röntgen 1845 -
 1923"Die Röntgenologie... ist zu einer selbständigen und für alle Zweige der Medizin unentbehrlichen Spezialwissenschaft ausgewachsen", formulierte es ein Kongressteilnehmer.

Die Institutionalisierung dieser Spezialwissenschaft war ein konsequenter Schritt. Neun Gründungsmitglieder zählte die Deutsche Röntgengesellschaft bei der Verabschiedung ihrer Resolution auf dem Kongress am 2. Mai 1905.

Am Abend waren es 184. Heute zählt die Deutsche Röntgengesellschaft, Gesellschaft für medizinische Radiologie e.V. (DRG) rund 6000 Mitglieder. Das sind fast alle radiologisch praktizierenden Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.

Die (jährliche) Ausrichtung des Deutschen Röntgenkongresses - Nummer 90 im Jahre 2009 - ist nach wie vor die Hauptaufgabe der Gesellschaft. Darüber hinaus widmet sich die DRG der Förderung aller Bereiche der bildgebenden Medizin, angefangen von der physikalischen Grundlagenforschung bis hin zu einzelnen Bildgebungsverfahren wie Ultraschall oder CT. Zwölf Arbeitsgemeinschaften bilden die wissenschaftlichen Plattformen für die organbezogene, klinische Anwendung der Radiologie undihren technischen und methodischen Aspekten.

In kaum einem anderen Fach der Medizin erneuert sich das Wissen so rasch wie in der Radiologie. Daher bietet die Akademie für Fort-und Weiterbildung in der Radiologie unter dem Dach der DRG und in Kooperation mit dem Berufsverband (BDR) seit 1999 ein umfangreiches Programm der Wissensvermittlung. Gerade die Weiterbildungsassistenten schätzen diese praxisnahen Seminare als Vorbereitung für ihre Facharztprüfung. Die DRG im Netz: www.drg.de